Geben Sie Ihrer Psoriasis-Behandlung eine faire Chance

Junge Frau prüft Schuppenflechte im Gesicht
Wer mit einer Psoriasisbehandlung beginnt, wünscht sich natürlich, dass diese sofort wirkt. Oft dauert es aber einige Wochen, bis die Behandlung anschlägt. Dies kann frustrierend sein. Viele Patienten glauben dann, dass die Behandlung nicht wirkt und beenden diese vorzeitig.

Denken Sie daran: Jeder reagiert anders auf die Behandlung, sodass es bei einigen Patienten etwas länger dauern kann. Zudem sind die ersten positiven Veränderungen oft so unauffällig, dass Sie sie nicht sofort bemerken.

Erkennen Sie den Unterschied

Um die Wirkung Ihrer Behandlung objektiv zu beurteilen, sollten Sie jede Veränderung Ihrer Haut erkennen und aufzeichnen. Doch nicht nur das Erscheinungsbild ist wichtig. Schließen Sie Ihre Augen und berühren Sie die befallenen Hautstellen. Fühlt sich Ihre Haut nicht mehr so dick und rau an, ist das ein Zeichen dafür, dass die Behandlung wirkt.

Um die Wirkung Ihrer Behandlung objektiv zu beurteilen, sollten Sie versuchen, jede noch so kleine Veränderung Ihrer Haut zu erkennen und zu dokumentieren.

Tipps zur Kontrolle

Dokumentieren Sie den Zustand Ihrer Haut

Vielen Patienten hilft es, ein Symptomtagebuch zu führen. Sie können ihr Befinden festhalten und ihre Ernährung sowie das Auftreten von Schüben dokumentieren. Dies hilft zu erkennen, welche potenziellen Auslöser die Erkrankung verschlimmern. Außerdem stellen Patienten auf diese Weise Besserungen fest, die ihnen anderenfalls vielleicht entgehen würden.

Manchmal kann auch ein Fototagebuch hilfreich sein. Bevor Sie mit der neuen Behandlung beginnen, machen Sie ein Foto Ihrer Psoriasisherde. So können Sie die Wirkung Ihrer Behandlung festhalten und den Behandlungsfortschritt regelmäßig kontrollieren.

Setzen Sie sich Ziele

Überlegen Sie sich, wie Sie den Erfolg Ihrer Behandlung bewerten. Für die einen ist eine Behandlung nur dann erfolgreich, wenn die Psoriasis völlig abgeklungen ist. Für andere ist es hingegen schon ein großer Behandlungserfolg, wenn sich die Psoriasisherde verkleinern oder eine geringere Schuppung zu beobachten ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Ihre Erwartungen und wie realistisch diese sind. Wichtig ist, die Behandlung wie vom Arzt oder von der Ärztin verordnet durchzuführen.


Anderenfalls kann es sein, dass die Therapie nicht so wirkt, wie Sie es sich erhoffen. Dokumentieren Sie zudem Ihren Behandlungsfortschritt. Auf diese Weise können Sie regelmäßig festhalten, ob die eingetretenen Besserungen Ihren Erwartungen entsprechen. Im Anschluss daran können Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein fundiertes Gespräch über die weiteren Schritte führen.

Bleiben Sie optimistisch während der Behandlung

Egal, wie positiv Sie auch sind, kann es Zeiten geben, in denen Ihre Krankheit Sie stresst, isoliert oder ganz einfach nur nervt. Besonders dann ist die gewissenhafte Einhaltung eines strengen Therapieplans wichtig.

Umgang mit NebenwirkungenEine von einem Medikament hervorgerufene unerwünschte Wirkung.

Wenn bei Ihnen NebenwirkungenEine von einem Medikament hervorgerufene unerwünschte Wirkung. auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin darüber und überlegen Sie gemeinsam, ob Sie die Therapie fortsetzen sollen.

Versuchen Sie, die möglichen Vor- und Nachteile Ihrer Therapie abzuwägen. Die Linderung Ihrer Symptome rechtfertigt häufig den Aufwand.

Notieren Sie Ihre Symptome

Versuchen Sie kleine Veränderungen im Aussehen und in der Beschaffenheit Ihrer Haut zu dokumentieren, um die Vorteile Ihrer Therapie objektiv beurteilen zu können. Ein Tagebuch über Ihre Symptome zu führen oder Fotos Ihrer PlaquesEine erhöhte, rote und entzündete Hautläsion. zu machen, könnte Ihnen helfen, Verbesserungen festzustellen, die sie ansonsten nicht bemerkt hätten.

Reduzierung Ihrer Belastung

Denken Sie über Möglichkeiten zur Verringerung Ihrer Belastung im Alltag nach. Manche Therapien sind leichter anzuwenden als andere. Sie können mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen, ob es alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt, die weniger belastend sind.

Wenn es Sie beispielsweise stört, dass Ihre äußerliche Therapie sehr zeitintensiv ist und Flecken an Ihrer Kleidung hinterlässt, können Sie eine andere Darreichungsform wählen. Gels lassen sich in der Regel leichter auftragen und ziehen schneller ein. Oft ist es hilfreich, wenn die Therapie ein fester Bestandteil Ihres Alltags ist. Planen Sie vor dem Anziehen etwas Zeit ein, damit das Medikament vollständig einziehen kann. Wenn Sie viele PlaquesEine erhöhte, rote und entzündete Hautläsion. behandeln müssen, können Sie ein altes Handtuch oder Bettlaken auslegen.


Wenn Sie über die Therapie für Ihre Schuppenflechte nachdenken, versuchen Sie, die möglichen Vor- und Nachteile Ihrer Therapie abzuwägen. Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass bei Ihrer derzeitigen Therapie die Nachteile überwiegen, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin darüber sprechen, um zu erfahren, ob es alternative Behandlungsoptionen für Sie gibt.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

nach oben